Dresdner Schachgipfel 2026

Schachgipfel in Dresden 2026: Sören Pürckhauer vertritt den SK Sontheim bei der Deutschen Pokal-Einzelmeisterschaft 2026

Vom 16. bis 26. Juli 2026 schlug das Herz des deutschen Schachs im Internationalen Congress-Center Dresden: Beim Deutschen Schachgipfel 2026 kämpften die besten Spieler des Landes um Titel und Pokale. LINK Schachgipfel
Mittendrin im Geschehen war unser Sören Pürckhauer, der sich durch seinen souveränen Sieg beim Württembergischen Einzelpokal (bereits das Dritte Mal!) das Qualifikationsticket für die Deutsche Pokal-Einzelmeisterschaft (DPEM) gesichert hatte. Diese vom 23.07.2026 bis 25.07.2026 stattfand. Einen Direktlink findet ihr hier: LINK DPEM
Aufnahme des Spielsaals (Sören Pürckhauer)
Runde 1: Zäher Kampf gegen die Nummer 1 und Drama im Blitzen
Im KO-Hauptfeld meinte es das Losglück gleich richtig “gut” mit Sören: In der 1. Runde traf er mit Schwarz direkt auf den Topgesetzten des Turniers, FIDE-Meister Sebastian Böhme (SC Erlangen, Elo 2287). Ein kleiner Vorteil: Viel Zeit zur gezielten Vorbereitung blieb dem Favoriten nicht.
Sören brachte seine bewährte schwarze Verteidigung aufs Brett und lieferte eine starke Partie ab. Nach zähem Ringen endete die klassische Partie mit einem verdienten Remis.
Die Entscheidung musste also im Blitz-Tiefbreak fallen – und dort nahm das Drama seinen Lauf. In der ersten Partie erspielte sich Sören eine völlig gewonnene Stellung mit drei Mehrbauern im Endspiel, ehe der klassische “Teufel im Detail” zuschlug: Ein einziger unachtsamer Zug kostete den Turm und damit die Partie. Nach dieser vergebenen Chance war das Aus im Hauptturnier besiegelt.
Im “Nebenturnier” gab Sören danach nochmals richtig Gas und gewann Runde 2 und 3 bevor der wieder einen Brocken, FM Olaf Steffens von SAbt SV Werder Bremen vorgesetzt bekam.
Nach anfänglichen Problemen kämpfte sich Sören zurück in die Partie, übersah dann leider jedoch den einfachen Gewinnzug Td1, da er das gegnerische Ld2 fälschlicherweise befürchtete und verlor dadurch leider die Partie.
In der letzten Runde wartete das Hamburger Nachwuchstalent Jonathan Andersen (Jahrgang 2013, SK Johanneum Eppendorf). Sörens leise Hoffnung auf ein kurzes, kräfteschonendes Remis erfüllte sich nicht – der Jugendliche suchte den vollen Punkt.
In der Partie unterlief Sören mit Schwarz schließlich eine verhängnisvolle optische Täuschung: Er schlug opferfreudig ein, in der Annahme, der gegnerische Läufer sei gefesselt und könne nicht dazwischen ziehen. Als der König einfach auf Kh1 auswich, war das Malheur geschehen. Immerhin bewahrte Sören Humor und Sportsgeist: Nach der schnellen Aufgabe ersparte er sich zumindest regelwidrige Züge auf dem Brett.
Fazit
Auch wenn das Quäntchen Glück in den entscheidenden Momenten fehlte und die sportliche Ausbeute nach dem bitteren Blitz-Aus nicht wie erhofft ausfiel: Allein die Qualifikation und die Teilnahme an der Deutschen Pokal-Einzelmeisterschaft auf dieser großen Bühne in Dresden sind ein riesiger Erfolg für Sören und den SK Sontheim!
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