Württ. Einzelpokal: Sören Pürckhauer gelingt der Hattrick

Bekanntlich hat der Pokal seine eigenen Gesetze. Das gilt im Schach gleichermaßen wie im Fußball. Ein besonders schönes “Gesetz” ist, dass es nach einem Unentschieden ins Blitzen geht, was sicherlich nicht unbedingt zu Sörens Nachteil war/ist. Aber der Reihe nach: Zur ersten Runde ging es ins schöne Tübingen, wo Sören als Reisender mit den weißen Steinen spielen durfte und dort im Endspiel Quentin Andrej besiegen konnte. Im Viertelfinale hingegen durfte mit Lukas Kauth ein Tübinger nach Sontheim reisen. Sören ließ mit Schwarz nichts zu und konnte sich danach mit 1,5:0,5 im Blitzen durchsetzen. Im Halbfinale gab es zwischen Sören und Uwe Luft in Stuttgart-Oeffingen eine lange Partie, welche Sören in gewonnener Stellung durch Zeitüberschreitung seines Gegners gewinnen konnte. Somit hatte er glücklicherweise gegen den Schwarzwälder Thorsten Schrägle ein Heimspiel, musste dafür aber mit Schwarz ran. Auch hier ließ Sören wieder keine Gefahr auf dem Brett aufkommen und konnte die Partie leicht ins Remis lenken. Das anschließende Blitzen gewann er souverän (zumindest die beiden wichtigen ersten Partien) mit 2:0.
Somit konnte Sören sich nach 2012 und 2023 zum dritten Mal in die Siegerliste eintragen (ein Finale verlor 2022) – Herzlichen Glückwunsch!
Der Sieger des württembergischen Einzelpokals (auch als “Dähne-Pokal” bekannt) vertritt ebenso wie der unterlegene Finalist Württemberg auf Bundesebene. Der Wettbewerb wird im Rahmen des Schachgipfels in Dresden im Juli 2026 stattfinden. Bei seiner bisher einzigen Teilnahme auf Bundesebene erreichte Sören in Magdeburg 2022 den 5. Platz. Dies zu toppen wird sehr schwer werden.

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