Verbandsliga 8.Runde: ENDLICH! Erste siegt 6,5:1,5 in Ludwigsburg

Was für eine Reaktion! Nach zwei heftigen Schlappen in Folge, gewinnt unsere Erste mit 6,5:1,5 in und gegen Ludwigsburg und hat nun im Kampf um den Klassenerhalt wieder gute Karten.

Die Vorzeichen waren alles andere als gut: Gleich vier Mann mussten wieder ersetzt werden, bei Ludwigsburg musste nur einer ersetzt werden. Dass das vermutlich letztlich spielentscheidend zu Sontheimer Gunsten sein sollte, hatte vermutlich keiner gedacht.
Zum Spielverlauf: An den ersten vier Brettern liefen die Partien ruhig und unspektakulär an. Ganz anders an den Brettern 5 und v.a. 6. Dort brennte quasi schon vom ersten Zug an das Brett. An Brett 5 war der Vorteil eindeutig auf Sontheims Seite: Holger Wallisers Gegner war zu gefräßig und gönnte sich mindestens einen Bauern zu viel. Das brachte Holger viele Tempi und er bekam einen schönen Angriff auf den noch unrochierten König seines Gegners- 1:0.  Am zweiten Brett geriet Edwin Riefner zwischendurch unter Druck. Just als es etwas ruhiger wurde, gab sein Gegner ohne Grund die Figur für zwei Bauern. Die Folge war kurz darauf die 2:0- Führung. Daniel Walter hatte am 8.Brett ein scharfes Benkogambit auf dem Brett, was aber in der Folge zunehmend verflachte. Die Remisofferte seines Gegners kam zur rechten Zeit – 2,5:0,5. Martin Schauz (7) erwischte seine Gegner mit seinem Nordischen Gambit auf dem falschen Fuß, wohingegen Martin bekannte Stellungsbilder begegneten. Er spielte seine Partie sauber und verbesserte seine Stellung sukzessive. Der entscheidende Fehler seines Gegners kostete ihn die Figur und Martin brachte die Erste 3,5:0,5 in Front. Am 5.Brett brachte Gegner von Stefan Wolf sich und seinen König mit einem unnötigen Bauernzug in Bedrängnis. Diese Gelegenheit ließ sich Stefan natürlich nicht entgehen und blies zum Angriff, der auch voll durchschlug. die 4,5-Führung bedeutete gleichzeitig auch den Mannschaftssieg. Dass dann auch noch die schärfste Partie des Tages am 6.Brett zu Gunsten des SKS kippte, passte zu diesem Tag: Dieter Frühsorger spekulierte in bedrückter, verlorener Stellung richtig und wählte den Zug, der dem Gegner die meisten Fehlermöglichkeiten bietet. Dieser “griff” in Zeitnot fehl und Dieter konnte in der Folge den Sieg einfahren. Da machte es auch nichts mehr, dass Sören Pürckhauer (1) mit dem verflixten 66.Zug seinen Sieg wegstellte und sich mit einem Remis begnügen musste. Den Schlusspunkt des Tages setzte Andreas Klein (3), der nach dreimaliger Stellungswiederholung mit seinem Gegner remisierte.
Der erste Sieg der Saison verschafft etwas Luft im Abstiegskampf. Allerdings muss unbedingt beim Nachholspiel am 08.05. in Feuerbach nachgelegt werden,

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