Verbandsliga 4.Runde: Kein Sieger im Kellerduell

Am letzten Sonntag wurden in den Verbandsligen nur zwei von zehn Spielen ausgetragen. Eines davon bestritt unsere Erste gegen die SF Kornwestheim. Die Begegnung endete unglücklich aber verdient 4:4.
Die Gäste aus Kornwestheim wurden von Mannschaftsführer Sören Pürckhauer herzlich begrüßt und zudem mit einem kleinen Nikolaus beschenkt. Eigentlich sollte dies das einzige Geschenk an diesem Tag für die junge Truppe aus Kornwestheim werden. Eigentlich. Denn der Beginn des Mannschaftskampfes glich einer Katastrophe: Johannes Lemke (Brett 3) steckte zwei Figuren ins Geschäft, doch sein Angriff gab nicht wirklich was her. Edwin Riefner (2) wählte einen logischen Bauernzug, der seinem Gegner ein Tempo und in der Folge Materialgewinn bescherte. Und auch der sonst sehr solide Holger Walliser (7) fand sich in einer bedrückten Stellung mit Qualität weniger. Sören stand am Spitzenbrett gegen FM Yi nicht unbedingt auf Verlust, aber doch irgendwie beängstigend und Stefan Wolf (6) und Theo Hartmann (5) okay. Lediglich an den Brettern von Jochen Wegener (8) und Andreas Klein (4) konnte man zu diesem frühen Zeitpunkt auf volle Punkte hoffen. Vor allem Andreas stand gut. Sein Gegner verbrauchte viel Zeit, übersah aber letztlich trotzdem wegen des Druckes einen Figurenverlust und somit gingen wir mit 1:0 in Führung. Stefan, heute unser wichtigster Mann (er musste aufgrund der neuen 2G+-Regel noch schnell drei Teamkameraden testen), befand sich mittlerweile in seiner “Haus- und Hofstellung” im Stonewall wieder. Ein Abzugsschach mit Damengewinn brachte die schnelle Entscheidung und uns die 2:0-Führung. Als dann noch die Überraschungsmeldung von Brett 7 kam, dass Holger es noch zum Remis geschafft hatte, sah nun alles zu unseren Gunsten aus. Leider brachte Jochens Angriff nichts ein und das Leichtfigurenendspiel war nicht mehr zu gewinnen – 3:1. Nun kamen die beiden schon einkalkulierten Niederlagen von Brett 2 und 3, an welchen Johannes und Edwin noch bravourös, aber letztlich vergebens kämpften – 3:3.   An 1 hatte sich Sören mal wieder irgendwie “durchgewurschtelt” und stand zunehmend angenehmer. Da Theos Gegner seine Stellung gleich mehrmals misshandelte, fand sich Theo, dank einer schönen Idee seinerseits, in einer gewonnenen Stellung wieder. Da kam das Remisangebot an Sören genau zur rechten Zeit. In minimal besserer Stellung nahm er dieses nach kurzer Beobachtung von Theos Partie an. 
Doch natürlich endete dann Theos Partie auch nicht, wie alle erwarteten (so wie die meisten Partien heute) und Theo übersah eine Pattfalle, welche er aufgrund des Dauerschachs nicht mehr abwehren konnte und das dritte 4:4 der Saison war besiegelt. Für beide Teams zu wenig. Wie gut, dass  jetzt erstmal Pause ist. Und im neuen JAhr werden wir dann versuchen, doch noch irgendwie das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Geplant geht es am 23.01. in und gegen Feuerbach weiter – wenn Corona uns lässt. Denn vorläufig pausiert zumindest auf Bezirksebene das Schach bis zum 10.01.2022.

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