Oberliga 1.Runde: 4:4 gegen Wernau nach spannendem und langem Verlauf

In der ersten Runde der Oberliga kam es zum ersten Mal überhaupt zu einem Duell mit dem SK Wernau. Die Wernauer Spieler indes waren weniger unbekannt und deren Aufstellung wie erwartet. Unser Team musste auf drei Stammspieler verzichten, was aber aufgrund der Stärke der Ersatzspieler im Vorjahr auch nie ein Problem war und so war es auch wieder an diesem Spieltag.
Denn nach einem Kurzremis von Thomas Brückner (der erst tags zuvor von der Seniorenländermannschaftsmeisterschaft erfolgreich zurück gekehrt war), musste  zwar Ben Kaufmann am 8.Brett aufgeben, doch die beiden anderen Ersatzspieler Josef Mayer und Thorsten Kaufmann holten die einzigen vollen Punkte für uns an diesem Tag. Bei Josef brannte schon früh das Brett, sodass unklar war, zu welchen Gunsten das Pendel ausschlagen würde. Sein Gegner nahm aber die angebotene Qualität statt des Figurentausches und in der Folge wurden Josefs Figuren immer aktiver, wodurch er Material und schließlich die Partie gewann. Thorsten setzte alles auf eine Karte und griff des Gegners König an. Der Gegner fand nicht die beste Verteidigung und Thorsten wurde für seinen Mut mit einem schönen Matt und einem vollen Punkt belohnt.
Leider folgte kurz darauf der Ausgleich als Andy Klein in passiver Stellung das Eindringen des gegnerischen Turmes auf der 7.Reihe übersah. Dieses zog einen Figurenverlust nach sich und die Partie war verloren.
Nun liefen noch drei Partien. Sören Pürckhauer wollte sein Endspiel gewinnen, fand aber keine Variante, die zum sicheren Sieg geführt hätte. So zog er die Reißleine und remisierte.
So einfach hatten es seine beiden noch spielenden Mannschaftskameraden Stefan Egle und Neil Albrecht nicht. Sie mussten sich zäh und umsichtig verteidigen. Stefan tat dies bei seinem Debut für Sontheim hervorragend und konnte schließlich ein schwieriges Läuferendspiel remisieren. Nun hing alles an Neil. Dieser kämpfte sich in seiner Partie früh gut zurück und fand sich ein einem Endspiel mit Dame gegen zwei Türme wieder. Sein Gegner Josef Gheng versuchte alles. Doch nach über 6h Spielzeit und unglaublichen 128 Zügen musste er seine Gewinnbemühungen einstellen und ins Remis einwilligen. Somit war das 4:4 perfekt.
Was dieser Punkt am Ende wert sein wird, wird sich zeigen. Klar ist, dass die Liga relativ ausgeglichen zu sein scheint. So patzte sogar unser nächster Gegner, Stuttgart 1, gegen seine zweite Mannschaft. Trotzdem werden wir in drei Wochen absoluter Underdog bei unserem ersten Gastspiel in Stuttgart sein.

 

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