Brugse Meesters

Das traditionelle Brugse Meesters im malerischen Brügge zog auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schachbegeisterte aus ganz Europa an. Mitten im hochklassigen Teilnahmerfeld: Ben und Thorsten Kaufmann, die sich für Deutschland ans Brett setzten, um sich über mehrere intensive Runden hinweg mit starken Gegnern zu messen.

Aus rein sportlicher Sicht lief das Turnier für beide nicht ganz nach Wunsch. Einige knappe Endspiele, verpasste Taktikchancen und die gewohnt harte Konkurrenz machten es Ben und Thorsten nicht leicht:

Die Ergebnisse: Beide blieben in puncto Performance und Punkteausbeute unter ihren eigenen Erwartungen zurück. Ben holte 4 Punkte und Thorsten 5 Punkte. Tabellen-Endstand

Es fehlte in den entscheidenden Momenten oft das nötige Quäntchen Glück oder die Präzision in Zeitnot, um die eigene Vorbereitung in Zählbares umzumünzen.

Doch wie jeder Schachspieler weiß: Gerade aus den Partien, mit denen man unzufrieden ist, nimmt man für das eigene Spiel die wertvollsten Lektionen mit.

Auch wenn der Frust über den einen oder anderen vergebenen Halben oder Ganzen Punkt nach der Partie kurz saß – die Stimmung ließen sich die beiden Kaufmanns zu keinem Zeitpunkt verderben.

„Die Wertungszahl schwankt, aber die Freude am Spiel bleibt.“

Abseits des Turniersaals punktete Brügge auf ganzer Linie. Ob bei der gemeinsamen Partienanalyse, dem fachlichen Austausch mit anderen Teilnehmern oder beim Erkunden der historischen Altstadt inklusive belgischer Spezialitäten: Der Spaßfaktor und der Teamgeist standen das gesamte Wochenende über an oberster Stelle.

Das Brugse Meesters war für Ben und Thorsten Kaufmann sportlich eine Herausforderung mit Verbesserungspotenzial, aber menschlich und erlebnistechnisch ein voller Erfolg.

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