VJL 4. Runde: Gerechtes und spannendes Unentschieden gegen den HSV 1

Nachdem in der dritten Runde in Tübingen gegen Bebenhausen (0,5:5,5) die Personalnot noch groß war, konnte man dieses Mal aus dem Vollen schöpfen und die ersten 6 ans Brett bringen. Aber auch der Gegner aus Heilbronn schicket seine ersten 6 ins Rennen und somit versprach der Wettkampf ein spannender zu werden.
Leider ging es aus Sontheimer Sicht überhaupt nicht gut los: Elias Dörner ließ die Dame in seine Königsstellung auf h6 eindringen. In der Folge konnte sein Gegner die Königsstellung aufreißen und leider schnell gewinnen.
Vom 4.Brett kam kurz darauf die Remismeldung von Jonas Schalamon: In einem T+S – gegen T+L-Endspiel wählte er die mehr oder weniger erzwungene Zugwiederholung und holte damit, wie sich später dann noch bestätigte, einen wichtigen halben Zähler.
Eine Monsterpartie spielte Ben Kaufmann gegen den starken Heilbronner Richard Walter. Dieser wählte die Sizilianische Verteidigung, woraus eine zweischneidige Partie mit versetzten Rochaden entstand. Ben spielte nicht nur seinen Angriff am Königsflügel sauber und konsequent runter, sondern verteidigte am Damenflügel sauber die gegnerischen Bemühungen auf Gegenspiel. Ein Bauer auf g7 und die Dame auf h6 machten schließlich den Sieg für Ben perfekt.
Etwas unorthodoxer, aber letztlich doch genauso erfolgreich, legte Samuel Schmid seine Partie an. Er gab früh zwei Figuren für einen Turm und einen Bauern und sah sich mit einem blockierten Turm auf h8 konfrontiert. Eine Fesslung bescherte ihm einen zweiten Bauerngewinn. In der Folge spielte Samuel umsichtig gegen die Leichtfiguren seines Gegners und konnte schließlich mit einer Bauernwalze im Zentrum die Partie für sich entscheiden.
Am ersten Brett ging es lange taktisch zu. Neil Albrecht gab früh einen Bauern und bekam dafür Gegenspiel mit seinem Läuferpaar. Aber sein Gegner verteidigte sich umsichtig und somit musste Neil auch aufpassen, nicht am Ende mit einem Minusbauern im Damenendspiel dazustehen. Letztlich kam es dann in dieser Partie zur friedlichen Punktteilung und ein Mannschaftspunkt war somit sicher.
Am Brett von Torben Horsch sah es lange Zeit danach aus, dass er das schwieriges Endspiel mit Minusbauern vielleicht halten kann. Aber sein Gegner verbesserte seine Stellung sukzessive und somit blieb Torben nach 4,5h langem Kampf leider nur noch die Aufgabe.
Der Punktgewinn ist in einer Liga, aus welcher vielleicht vier Teams absteigen müssen, Gold wert. In zwei Wochen steht bereits das wichtige Nachholspiel der 2.Runde gegen Kornwestheim an.

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