Oberliga 5.Runde: Erste siegt und setzt sich an die Tabellenspitze

In der 5.Runde der Oberliga musste unsere Erste zum Tabellenführer aus Ebersbach reisen. Konnten wir aus dem Vollen schöpfen, fehlte beim Gegner ein Spieler, was dafür vermutlich deren Vorbereitung einfacher machte. Edwin Riefners Gegner an Brett 6 hatte wohl in der Vorbereitung eine Partie von Edwin gesehen, die ihm ganz gut gefiel. Allerdings kannte sich Edwin mit den Folgen der zweischneidigen Eröffnung besser aus und es sah früh nach einem vollen Punkt für ihn aus. Schneller war dann aber Thomas Brückner (2), der sich nach beiderseits sauberer, aber auch unspektakulärer Eröffnung mit seinem Gegner auf Remis einigte. Für die Führung sorgte dann Jürgen Ullmann, der auch früh bequem stand, aber dann von einem Figureneinsteller seines Gegners profitierte. In der Folge spielten sowohl Stefan Egle wie auch Andy Klein Remis. Stefans Partie war ruhig angelegt und endetet eben daher auch leistungsgerecht. Bei Andy brannte das Brett durch viele frühe Bauernzüge sowie zwei komischen Doppelbauern früh, aber beide Spieler einigten sich (trotzdem) kurz darauf auf Remis. Das vierte Remis des Tages kam dann von Edwin. Er spielte in scharfer Stellung den falschen Bauern auf die dritte Reihe, was dem Gegner ein erfolgreiches Qualitätsopfer erlaubte, welches der Stellung die Gewinnchancen nahm. Schließlich kam dann auch noch von Mannschaftsführer Sören Pürckhauer die Remismeldung, sodass die beiden letzten Brettern die Entscheidung bringen mussten. Kevin Walter hatte mit den schwarzen Steinen früh in der Partie die Initiative ergriffen und sich Siegchancen erspielt. In einem komplizierten Endspiel sah er dann die schwer zu sehende Remisnotbremse nicht und wählte daher einen Weg, der es ihm leider nicht ermöglichte, die Partie zu halten. Nun musste Neil gewinnen, damit es noch zum Mannschaftssieg reichen würde. Die Stellung war lang ausgeglichen, kompliziert und schwankte im Bereich zwischen -1 und +1. Dieser Umstand kostete Neils Gegner richtig Zeit. Zeit, die ihm schließlich im 52. Zug ausging. Somit gewann unsere Erste einen harten Mannschaftkampf sicherlich glücklich, aber alles andere als unverdient und darf sich über die (temporäre) Tabellenführung freuen. Als Tabellenführer muss es natürlich nun auch erlaubt sein, von der Meisterschaft und dem Aufstieg zu träumen. Aber gleichzeitig muss man in einer sehr engen Liga auch den dritten Abstiegsplatz im Blick behalten. In der 6.Runde heißt es nun pausieren und schauen, was die anderen Teams anstellen werden, ehe man am 01.März dann zum Bezirksduell nach Schwäbisch Gmünd reisen darf.

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Ein Kommentar

  1. Guter Bericht, der den Verlauf der Begegnung objektiv wiedergegeben hat, wenngleich die Spannung am 1. Brett und schwankenden Stellungsbeurteilungen als auch die Dramatik der Remisablehnungen durch den SVE-Spieler noch erwähnt sein soll.

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